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Museumsstück des Monats: Historische Waage im Tante-Helene-Lädle im Freilichtmuseum in Beuren.

23.07.2021 05:30, Von Felicitas Wehnert — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die historische Waage
Die historische Waage

BEUREN. Sie ist das Herzstück auf der Ladentheke im Tante-Helene-Lädle im Freilichtmuseum Beuren: die historische Laden-Waage. Die klassische Form – oben breit, unten schlank – hat sich seit den 1920er-Jahren nicht verändert. Damals brachte der Balinger Waagenhersteller Bizerba die erste Neigungsschaltgewichtswaage auf den Markt. Sie ersparte den Kaufleuten das Hantieren mit den losen Gewichten und garantierte ein grammgenaues Wiegen.

Vermutlich stammt die Bizerba-Waage im Tante-Helene-Lädle auch aus jener Zeit, denn 1929 eröffnete Albert Schach in der Nürtinger Werastraße einen Kolonialwarenladen mit den Dingen des täglichen Bedarfs. Da damals die Lebensmittel unverpackt waren und erst nach dem Einkaufswunsch der jeweiligen Kunden abgefüllt wurden, war die Waage zentraler Bestandteil der Verkaufstheke. Später übernahm Tochter Helene das Geschäft. Sie wurde zu einer legendären Figur in der Kirchheimer Vorstadt in Nürtingen. Tagsüber stand sie mit frisch gestärkter weißer Schürze hinter der Ladentheke, abends fuhr sie mit ihrem Fahrrad bestellte Waren zu den Kunden. Und wenn spät einer klingelte, weil er zum Vesper noch zwei Eier brauchte, bekam er die auch nach Ladenschluss.


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