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Über Essstörungen

12.12.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schäffle-Schüler haben zum Thema auch eine Umfrage gemacht

Dilan Akdemir, Elif Tas und Daniel Casula aus der Klasse WS1 der Albert-Schäffle-Schule Nürtingen haben zum Thema Essstörungen recherchiert:

Laut Studien sind die BMI-Werte bei rund fünf Millionen Frauen und Männern nicht korrekt. Davon leiden 3,7 Millionen an gefährlichem Untergewicht. Von Magersucht sind die meisten Frauen unter ihnen betroffen, weil sie ihren Körper viel zu kritisch sehen.

Von Magersucht spricht man, wenn der BMI-Wert viel zu niedrig ist. Magersucht ist die Vorstufe von Kachexie. Magersucht ist eine psychische Erkrankung, die später zu einer schweren physischen Krankheit wird.

Bei Kachexie stehen Knochenkonturen stark hervor, die Augen liegen tief, die Wangen hohl. Symptome der Gewichtsabnahme sind, dass Kranke kalorienreiche Produkt vermeiden und sich mit der Inhaltsangabe von Nahrungsmitteln befassen. Sie reduzieren ihre Mahlzeit, bis sie nur noch Wasser zu sich nehmen. Ist die Abmagerung massiv und kommt es zu lebensbedrohlichem Untergewicht, spricht man von Kachexie. Eine Kachexie kann man von außen sehen.

Magersüchtige verlieren im Schnitt 40 bis 50 Prozent ihres ursprünglichen Gewichtes. Ab einem BMI-Wert von 17.5 gilt man schon als magersüchtig. Um betroffene Menschen zu behandeln, sollte man sich in einer Selbsthilfegruppe anmelden oder im Rahmen einer Kurzzeittherapie Hilfsmöglichkeiten besprechen.

Die Ursachen der Magersucht fangen meistens bei einem selbst an – durch eigene größenwahnsinnige Vorstellungen von Schönheit, durch neue Trends der Medien, schwaches Selbstbewusstsein in der Pubertät oder hohen Leistungsanspruch. Die Knochenstabilität nimmt sehr ab, weil Kalzium und die wichtigsten Mineralstoffe fehlen, Kreislaufprobleme können sich beim Erkrankten hervorheben. Erbrechen tritt auf. Kaliummangel kann lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen zur Folge haben.

Die Betroffenen verlieren durch krankhaftes Diäthalten rapide Gewicht – bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen. Die Kranken finden sich zu dick, obwohl sie bereits stark untergewichtig sind. Bei einem ausgeprägten Untergewicht sind die Fettreserven weitgehend verbraucht und es werden darauf mehrere Mengen von Muskelmasse abgebaut. Der Körper ist daraufhin extrem geschwächt.

Wir machten eine Umfrage in unserer Klasse und fragten, ob jemand an Magersucht leidet oder litt, ob sie jemanden kennen und was sie dagegen tun würden. Viele sagten, dass sie niemanden mit Magersucht kennen.

Zu der Frage „Was würdet ihr machen, wenn ihr jemanden mit der Krankheit kennt?“ meinten sehr viele, dass sie die Person zum Arzt bringen würden. Ein Mitschüler meinte, dass er an Magersucht leide. Er liegt vier Punkte unter dem BMI. Er versucht viel zu essen, aber er meint, dass es nichts bringt. Physische Hilfe benötigt er auch nicht, da es ihm physisch gut gehe.

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