Schwerpunkte

Wirtschaft

Ein Kaugummi aus Frickenhausen als Coronatest

27.05.2021 05:30, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Biotech-Start-up 3a diagnostics entwickelt einen Test zur Erkennung von Covid-19

Den Nasenabstrich für den Corona-Schnelltest empfinden viele als unangenehm. Bei der Frickenhäuser Firma 3a diagnostics arbeitet man daran, den Erreger mittels eines Kaugummis zu diagnostizieren. Ist das Virus vorhanden, wird im Mund ein bitterer Geschmack erzeugt. Auch einen schnellen PCR-Test hat das Unternehmen entwickelt.

Firmengründer Heinrich Jehle mit dem Covid-19-Schnelltest. Das Unternehmen arbeitet aktuell an der Entwicklung eines Kaugummis, der das Corona-Virus nachweisen kann. Foto: rik
Firmengründer Heinrich Jehle mit dem Covid-19-Schnelltest. Das Unternehmen arbeitet aktuell an der Entwicklung eines Kaugummis, der das Corona-Virus nachweisen kann. Foto: rik

FRICKENHAUSEN. Mit der Idee, die Zunge des Menschen als Sensor einzusetzen, um Informationen über den Gesundheitszustand zu bekommen, ist das junge Biotech-Unternehmen 2019 an den Start gegangen. Gründer und geschäftsführender Gesellschafter Heinrich Jehle und sein Team arbeiten dabei an Diagnostika für verschiedene Krankheiten. Den viel zitierten Kaugummi muss man sich als dünnes Plättchen vorstellen (Jehle: „Wir nennen es oraler Dünnfilm“), das auf die Zunge gelegt wird und sich dort auflöst. Sind bestimmte Enzyme im Speichel vorhanden, entsteht als Warnsignal ein bitterer Geschmack.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 32% des Artikels.

Es fehlen 68%



Coronavirus Artikelsammlung