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WM statt Olympia, die Zielrichtung ist klar

29.06.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Radsport: Jannik Steimle hofft, in Belgien dabei zu sein

Die Kandidaten für Mountainbike und Bahn standen schon fest, am Freitag hat der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) seine nominierten Athleten fürs olympische Straßenrennen am 24. Juli in Tokio vorgestellt. Einer, der unter den zehn Kandidaten auf der Longlist stand, ist nicht dabei: Für Jannik Steimle kommt diese Nachricht nicht überraschend: „Ganz im Gegenteil“, sagt der Weilheimer. „Ich war eher überrascht, dass ich nach meiner langen Verletzungspause überhaupt auf der Liste stand.“

Einen ernsthaften Gedanken hat er in den vergangenen Wochen deshalb nie an Tokio verschwendet. Für ihn heißt es jetzt, den letzten Rest an Trainingsrückstand aufzuholen und sich in der zweiten Saisonhälfte zurückzumelden. Drei Rennen hat er seit seiner Rückkehr Mitte Mai bestritten. Bei der Andalusien-Rundfahrt, der Tour de Suisse und den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart, wo er Siebter wurde, lief es schon vielversprechend. „In der zweiten Saisonhälfte warten noch viele Highlights“, sagt der Weilheimer.

Welche genau das sein werden, ist ein Geheimnis, das in den kommenden Tagen in den Bergen der Lombardei gelüftet wird. Seit gestern ist der Mannschaftsteil von Deceuninck Quick Step, der nicht bei der Tour de France fährt, im Höhentrainingslager in Livigno. Dort steht auch das Rennprogramm für Sommer und Herbst auf der Tagesordnung.

Ein Highlight, bei dem erneut der BDR ein Wort mitreden wird, ist die WM im September in Belgien, der radsportverrückten Heimat seines Teams. „Wer weiß, was dort los sein wird, der fiebert darauf hin“, sagt Steimle. „Als Quick-Step-Fahrer für Deutschland hier am Start zu stehen, wäre natürlich ein Traum.“ bk

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Schwarzbauer erfüllt sich einen Traum

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