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Unser Wandertipp für Nürtingen und Umgebung: Die hochgehschätzt-Tour

18.05.2022 13:49, Von Kai Müller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wer in Nürtingen und Umgebung wohnt, der hat ein Wanderparadies fast direkt vor der Haustür. Doch welche Wanderung lohnt sich besonders? Heute: die „hochgehschätzt“-Tour.

Malerische Kulisse mit Fels und Wasser: Der Premiumwanderweg „hochgehschätzt“ hat viele solcher schönen Stellen.  Foto: Müller
Malerische Kulisse mit Fels und Wasser: Der Premiumwanderweg „hochgehschätzt“ hat viele solcher schönen Stellen. Foto: Müller

Es sind echte Premiumswanderwege, die unter dem Namen „hochgehberge – Ausgezeichnet Wandern im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ firmieren. 21 Stück gibt es. Die „hochgehschätzt“-Tour ist 9,2 Kilometer lang. Drei Stunden sind als Wanderzeit angegeben. Da es unterwegs viel zu entdecken gibt, sollte man mit Kindern etwas mehr Zeit einplanen.

Auch für Wanderer, die es gemütlicher und keine großen Anstiege mögen, ist die Strecke gut geeignet. Für Kinderwagen stellenweise nicht. Aufstieg und Abstieg halten sich mit 195 Höhenmetern die Waage: Startpunkt ist Hayingen (Landkreis Reutlingen) und da genauer der Parkplatz der Wimsener Höhle. Die lohnt natürlich immer einen Abstecher. Schließlich ist die Höhle etwas ganz Besonderes, da sie die einzige in Deutschland ist, die mit einem Boot befahren werden kann. Die Fahrt dauert rund zehn Minuten und ist bis 31. Oktober möglich.

Doch zurück zur „hochgehschätzt“- Wanderung. Der Weg führt durch die Kernzone des Biosphärenreservates Schwäbische Alb. Wacholderheiden, Kalkfelsen und das klare Wasser des Hasenbachs im Glastal machen die Tour besonders eindrucksvoll und abwechslungsreich. Am Anfang und am Ende führt der Weg am Schloss Ehrenfels vorbei, das auf einer Anhöhe oberhalb des Glastals liegt. Einst Sommersitz der Äbte, ist es heute ein beliebter Ort für Hochzeitsfeiern. Der Weg führt nicht nur durch verschiedene Täler, sondern auch an verschiedenen Vegetationszonen vorbei. Es mangelt unterwegs nicht an Grillstellen, Sitzbänken und Ausblickpunkten.

Kleiner Tipp: Wer morgens zeitig unterwegs ist und gegen 8 Uhr am Parkplatz der Wimsener Höhle losläuft, der hat die wunderbare Landschaft zum Teil ganz für sich allein.

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