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Organspende: So wollen Nürtinger Abgeordnete abstimmen

15.01.2020 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Nürtingen wollen sich für eine aktive Zustimmung von Spendern aussprechen

Nach wie vor fehlt es in Deutschland an Organspenden. Morgen steht dazu eine wichtige Entscheidung im Bundestag an. Zur Abstimmung wird die sogenannte doppelte Widerspruchslösung gebracht. Demnach soll jeder Organspender sein, der zu Lebzeiten dazu nicht ausdrücklich seine Zustimmung versagt hat. Wir fragten die Abgeordneten aus dem Wahlkreis Nürtingen dazu.

Organspenden retten Menschenleben, doch in Deutschland herrscht ein Mangel an Spendenwilligen. Adobe Stock
Organspenden retten Menschenleben, doch in Deutschland herrscht ein Mangel an Spendenwilligen. Adobe Stock

Die Haltung ist auch innerhalb der Fraktionen nicht einmütig. So gibt es einen konkurrierenden Gesetzentwurf, mit dem auf mehr Aufklärung und Werbung für Organspenden gesetzt werden soll. Dafür macht sich zum Beispiel die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock stark. Die Initiative für die Widerspruchslösung kam von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und vom SPD-Gesundheitsexperten Dr. Karl Lauterbach. In ersten Orientierungsdebatten Ende 2018 und Mitte 2019 wurde das Thema im Bundestag diskutiert.


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