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Heimatbund Nürtingen führte über das Käppele

17.08.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jüngst hatte die Nürtinger Regionalgruppe des Schwäbischen Heimatbunds auf dem Käppele bei Dettingen/Teck eine Führung angeboten. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht, was es auf dem Boden und darunter an menschlichen Spuren zu entdecken gibt. Schon am Ende der letzten Eiszeit, vor 15 000 Jahren, war der Höhenrücken westlich von Dettingen ein Lager- und Beobachtungsplatz. Die Menschen planten von hier ihre Jagdzüge auf die Herden der weitläufigen, eisfreien Tundra zwischen den heutigen Flüssen Donau und Main.

Jahrtausende später, als sich das Eis zurückgezogen hatte, Wald heranwuchs und die heutige Tierwelt einzog, bestand der Lagerplatz noch immer. Die Menschen mussten ihre Jagd aber der veränderten Umwelt anpassen. Fallgruben versprachen den Jägern kein Jagdglück mehr, und so entwickelten sie erfolgreich Pfeil und Bogen als Waffe.

Als vor 7500 Jahren mit Einwanderern aus dem Nahen Osten die Bauernkultur in unsere Breiten kam, diente Wildbret nur noch als Sonntagsbraten. Ackerbau und Viehzucht brachten nun Brot, Bier, Milch und Schweineschnitzel auf den Tisch. Die Mitglieder des Heimatbunds sind auch ehrenamtliche Archäologen, und so durfte bei der Führung jeder originale Feuersteingeräte vom Käppele nicht nur bestaunen, sondern auch in die Hand nehmen.

Zeugnis reger Bergbautätigkeit


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