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Nürtingen

Brandstifter muss in die Psychiatrie

04.08.2021 05:30, Von Bernd Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Angeklagter leidet unter einer schweren psychischen Störung. Er wollte im Wahn ein Auto anzünden und Familienangehörige töten.

NÜRTINGEN/STUTTGART. Der 45-jährige Italiener, der im Zustand einer schizophrenen Störung in Nürtingen das Fahrzeug seines Nebenbuhlers anzuzünden versuchte, der in einem Supermarkt die Kassiererin beleidigte, sich mit der Polizei prügelte und die Tötung von Familienangehörigen ankündigte, ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Diese Entscheidung, die das Gericht gestern verkündete, hatte auch die Staatsanwaltschaft beantragt.

In dem Verfahren vor der 17. Großen Strafkammer, das seit gut zwei Monaten läuft, haben die Richter Zeugen und Sachverständige zum Zustand des 45-Jährigen vernommen und am gestrigen Verhandlungstag die Beweisaufnahme geschlossen. Ein Sachverständiger stellte fest, dass der 45-Jährige, der seit dem Jahre 2013 in Deutschland lebt, an einer schweren psychischen Störung leidet, verglichen mit immer wiederkehrenden manischen Phasen.

In einem solchen Zustand hatte der Mann am 11. Februar dieses Jahres in Nürtingen versucht, den Pkw eines Mannes durch einen brennenden Lappen einzuäschern. Der Fahrzeughalter konnte jedoch gerade noch den Brand löschen, sodass der Schaden unter 2000 Euro blieb. Bei der anschließenden Festnahme hatte sich der Beschuldigte ebenfalls aufgrund seiner psychischen Krankheit gegenüber den Polizisten gewehrt und sie übel beleidigt.


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