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Hier werden die Feuerwehrautos gebaut

Als Spielzeug gibt es Feuerwehrautos aus Holz, Metall oder Plastik. Wir haben eine Firma besucht, die die echten Fahrzeuge herstellt.

Weil die Feuerwehr auf verschiedene Arten hilft, benutzt sie auch verschiedene Spezialfahrzeuge. In der Fabrik der Firma Rosenbauer werden zum Beispiel sogenannte Hubrettungsfahrzeuge gebaut. Die werden gebraucht, wenn die Feuerwehr zu Einsätzen in großer Höhe gerufen wird: Das kann zum Beispiel ein Brand in einem oberen Stockwerk sein oder auch mal eine Katze, die nicht mehr alleine vom Dach kommt. Diese Spezialfahrzeuge werden dafür zum Beispiel mit einer langen Drehleiter mit einem Korb ausgerüstet. Oder sie werden mit einem ausfahrbaren Mast bestückt. Der reicht teilweise weiter als eine Leiter und ist beweglicher. dpa
Bei der Feuerwehrauto-Firma Rosenbauer in Karlsruhe findet man natürlich auch die verschiedenen Logos von Feuerwehrfahrzeugen aus vielen verschiedenen Ländern. Von oben nach unten in der linken Spalte sieht man Logos aus: England, Deutschland, Norwegen; von oben nach unten in der rechten Spalte sieht man Logos von Wehren aus Frankreich, Indien, Slowakei. Viele Feuerwehren bekleben ihre Fahrzeuge gerne mit den Zeichen ihrer Stadt. Foto: Uli Deck/dpa
Rosenbauer-Chef Michael Kristeller.

KARLSRUHE. Die Feuerwehrautos sehen zuerst noch nackt und mager aus. Vorne ist zwar das Führerhaus. Dahinter folgt aber nur ein schmaler Steg aus Metall, an dem Reifen befestigt sind. Man erkennt noch nicht: Wird daraus ein normaler Lastwagen gebaut oder ein Fahrzeug mit Drehleiter für Rettungseinsätze in Notfällen?

Denn genau das macht die Firma Rosenbauer in der Stadt Karlsruhe. Sie baut Spezialfahrzeuge etwa für die Feuerwehr. Jedes Jahr werden hier 200 Stück hergestellt, sagt der Chef Michael Kristeller. Die Kunden sind Feuerwehren beinahe aus der ganzen Welt. Der Bau eines solchen Fahrzeugs geschieht nach und nach in einzelnen Schritten. Fachleute montieren lauter verschiedene Teile an das Fahrgestell. Die machen es dann erst zum Feuerwehrauto. Ziemlich am Anfang kommt der Unterbau, auf dem später die Drehleiter angebracht wird. Die kann bis 64 Meter lang sein. Das ist ungefähr so hoch wie ein Haus mit 20 Stockwerken. Gleich anfangs montieren die Arbeiter auch eine stabile Platte auf den Steg aus Metall. An der werden danach jede Menge Kästen verschraubt. Die brauchen die Feuerwehrleute, um zum Beispiel Schläuche, Tragen und Sägen zu verstauen.

„Jeder Kunde kann ...

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