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Das Verfahren gegen Dembek eingestellt

23.09.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Staatsanwaltschaft sieht keine Anhaltspunkte für Untreue

Gut neun Monate wartete Grafenbergs ehemaliger Bürgermeister Holger Dembek auf diesen erlösenden Brief. Am Samstag hatte die Zeit der Unsicherheit und Sorge dann ein Ende. Dembek erhielt die ersehnte Post von der Staatsanwaltschaft in Tübingen, und zwar mit folgender Ansage: Das Verfahren gegen den langjährigen Rathauschef ist eingestellt.

Grafenbergs Alt-Bürgermeister Holger Dembek. Foto: NZ-Archiv

GRAFENBERG (vb). Die Juristen finden kein Anzeichen dafür, dass sein Handeln der Gemeinde Grafenberg Schaden zugefügt habe. Auch gebe es keinen Anhaltspunkt für ein vorsätzliches Verhalten des mittlerweile 68-jährigen Pensionärs.

„Ich bin froh und erleichtert, dass diese Zeit durchgestanden ist“, äußerte sich der Alt-Schultes. Gegen Holger Dembek war seit Ende 2016 wegen des Verdachts der Untreue im Amt ermittelt worden. Ins Rollen gebracht hatte den Stein die Gemeindeverwaltung Grafenberg wegen der undurchsichtigen Finanzlage der Kommune (wir berichteten). Das Landratsamt Reutlingen, die kommunale Aufsichtsbehörde, sorgte mit seiner Anzeige gegen Dembek schließlich für einen Knalleffekt im ganzen Prozedere.

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