Leserbriefe

Flüchtlinge und Geschichtsverfälschung

05.08.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernd Hummel, Nürtingen. Schlichtweg unglaublich sind diverse Leserbriefe, die den Flüchtlingsstrom im Zweiten Weltkrieg mit dem heutigen vergleichen. Dies zu vergleichen ist eine Beleidigung für die damals vertriebenen Menschen. Der Großteil der Menschen sprach unsere Sprache und hatte die gleiche Kultur. Von Integration musste man hier doch gar nicht reden. Der Begriff dankbar wurde noch verstanden und gelebt.

Wenn unter anderem Frau Pfuderer hier immer wieder Parallelen zieht, unter anderem mit der Begründung, Deutschland sei ein reiches Land und habe eine blühende Wirtschaft, sollte sie nicht vergessen, woher dies kommt. Sicherlich nicht von den Facharbeitern aus Algerien, Marokko, Tunesien oder Schwarzafrika!

Fakt ist, dass inzwischen der Großteil der Menschen, die zu uns kommen und ein Teil, der bereits in Deutschland ist, mit Kriegsflucht nichts zu tun hat. Hier wäre eher die Wirtschaftsflucht zu nennen. Schwierig ist darüber hinaus, dass sich Menschen aus anderen Kulturkreisen nur schwer integrieren lassen. Oder eine wirkliche Integration doch gar nicht gewollt ist. Dies zeigt doch die große Zustimmung für Erdogan bei den in Deutschland lebenden Türken. Erdogan lacht doch unsere Politiker inzwischen aus.

Weiterhin wird seit Wochen über Vorgänge wie etwa Schlägereien, Messerstechereien oder Rauschgifthandel in Flüchtlingsunterkünften gar nicht mehr berichtet. Dies alles wird von unseren Politikern nahezu ignoriert. Unsere Nachbarn zeigen hier Flagge.

Leserbriefe

Gar kein großartiges Bahnprojekt

Klaus-Dieter Tempel, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Nach Wandas Taufe beginnt die Arbeit“, vom 7. Oktober. Mit großer Begeisterung der regionalen Prominenz wurden am Albvorlandtunnel die Bohrmaschinen getauft. Die Wendlinger Geistlichkeit beider großen Konfessionen hat sich für diesen Missbrauch…

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