Reportage

Auf Hölderlins Spuren nach Klein-Jerusalem

14.03.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am kommenden Freitag, 20. März, jährt sich der Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin, der in Nürtingen aufwuchs, zum 245. Mal. Anlass genug, um auf seinen Spuren zu wandeln. Zum Beispiel von Nürtingen aus ins Kloster Denkendorf, wo Hölderlin die Klosterschule besuchte. Auf uralter Straße, deren Trasse noch teilweise erhalten ist, führt die kleine Wanderung über sieben Kilometer von Oberensingen durch den Sauhag zum Kloster Denkendorf. Der Denkendorfer Weg diente einst unter anderem der Verbindung zwischen dem Kloster Denkendorf und dem Raum Nürtingen. Entlang des Denkendorfer Wegs erinnern noch heute bedeutende Denkmale und örtliche Besonderheiten an längst vergangene Ereignisse und Bauwerke.

Die Klosterkirche Denkendorf wurde um das Jahr 1200 herum erbaut. Foto: Holzwarth

Warum aber führte Hölderlins Lebensweg von Nürtingen nach Denkendorf? Das ist einfach zu beantworten: Die Mutter konnte sich nichts anderes vorstellen, als dass ihr ältester Sohn Pfarrer würde, und so besuchte Hölderlin von 1775 an die Lateinschule in Nürtingen. Hier lernte er Friedrich Schelling kennen, den er gegen die Angriffe der anderen Schüler verteidigte, wie Schelling später selbst berichtete.

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