Paulas Nachrichten

Unterwegs mit echten Meeresforschern

10.12.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Für die einen klingt es nach Urlaub: 27 Grad Celsius, Sonnenschein und Meer. Für zwei Schülerinnen aber klingt es nach einem großen Abenteuer. Denn Rike und Linnea aus Schleswig-Holstein sind auf einem Forschungsschiff unterwegs. Es kreuzt vor der Küste von Westafrika. Dort ist es gerade richtig schön warm. Vier Wochen lang dürfen die beiden 15-Jährigen die deutschen Meeresforscher vom Forschungsinstitut Geomar bei ihrer Arbeit begleiten. Dpa-Nachrichten für Kinder haben Rike und Linnea erzählt, wie es auf einem Forschungsschiff zugeht.

Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen?

Auf diesem Forschungsschiff sind Rike und Linnea unterwegs. Es heißt Maria S. Merian und kreuzt vor der Küste von Westafrika. Foto: Martin Visbeck

Linnea: „Bei uns an der Schule gibt es eine Meereskunde-AG. Da mache ich schon seit der 5. Klasse mit. So eine ähnliche AG gibt es auch bei Rike an der Schule. Die Frau, die bei uns an der Schule die AG betreut, arbeitet beim Geomar. Von daher kenne ich das Institut ganz gut. Und wir tauschen auch immer wieder Messungen untereinander aus. Es gab dann irgendwann ein Auswahlverfahren, an dem Schüler mitmachen konnten, die das Geomar schon kennen. Da haben wir uns beworben.“

Wie ist das, so lange auf einem Schiff zu sein? Was gefällt euch?

Rike: „Das Wetter ist toll. Und die Leute an Bord sind alle total nett. Man lernt jeden Tag etwas dazu. Man bekommt einen richtigen Einblick in die Arbeit der Meeresforscher. Und man darf hier richtig mitarbeiten. Ich durfte zum Beispiel beim Otis helfen. Das ist eine Art großer Schlitten, der hinter dem Schiff hergezogen wird. Den muss man natürlich vorher vorbereiten. Zum Beispiel durfte ich dabei helfen, die Pumpen auszuwechseln. Das ist toll, wenn man nicht einfach nur herumsteht, sondern wenn man richtig mithelfen darf.“

Linnea: „Die Forscher verlassen sich auf uns. Wenn ich zum Beispiel das Plankton zähle, dann kommt niemand daher und zählt noch mal nach. Die verlassen sich einfach auf mich.“

Gibt es etwas, auf das ihr an Bord des Forschungsschiffes besonders aufpassen müsst?

Rike: „Man darf es sich nicht mit der Crew verscherzen. Man muss immer freundlich und höflich sein. Und man sollte die Crew nicht in ihrer Freizeit stören. Denn auf dem Schiff wird rund um die Uhr gearbeitet, also auch nachts. Es gibt drei Schichten. Wenn die Leute von der Nachtschicht dann schlafen, muss man ein bisschen ruhiger sein. Und man sollte die Musik vielleicht nicht voll aufdrehen. Aber bislang hat sich noch niemand beschwert.“

Paulas Nachrichten

Gitarre spielen ohne Gitarre

Luftgitarristen auf der Bühne

Jemand macht auf einer Bühne wilde Bewegungen und trägt dabei ein Kostüm. Vielleicht spielt derjenige ja Luftgitarre. So nennt man es, wenn jemand ohne E-Gitarre E-Gitarre spielt. Es gibt sogar eine Weltmeisterschaft.…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten