Paulas Nachrichten

Kunstlicht ist ein Problem

22.01.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn man im Sommer abends im Licht einer kleinen Lampe oder Kerze im Freien sitzt, sieht man oft Insekten in Scharen heranfliegen.

Wieder und wieder kreisen Fliegen, Käfer oder Nachtfalter um die Lichtquelle herum, bis sie schließlich erschöpft auf den Boden fallen oder an der heißen Glühbirne oder Flamme verbrennen. Licht zieht viele Tiere an. Besonders in Städten kann die oft helle Beleuchtung unserer Straßen und Häuser zum Problem für nachtaktive Tiere werden.

Zugvögel zum Beispiel werden manchmal von dem Licht so abgelenkt, dass sie vom Kurs abkommen. Geblendet von hellen Strahlen prallen sie dann etwa gegen Hindernisse. Das vermuten zumindest manche Vogelkundler.

Und auch für Glühwürmchen ist Dunkelheit wichtig, damit sie sich ihre Leuchtbotschaften zusenden können. Ist es zu hell, werden die Signale nicht gesehen und die Tiere finden keinen Partner.

Die mitunter sehr helle Beleuchtung in Städten nennen Umweltschützer „Lichtverschmutzung“. Sie fordern, dass nachts grundsätzlich weniger Licht zum Beispiel außen an Gebäuden angemacht werden sollte. Außerdem sollten spezielle Straßenlampen aufgestellt werden, deren Licht weniger Insekten anlockt.

Wenn man in den Sommermonaten abends im Licht einer Lampe oder Kerze draußen sitzt, sieht man fast immer Insekten in Schwärmen heranfliegen. Fliegen, Käfer oder Nachtfalter kreisen um die Lichtquelle herum. Foto: Armin Weigel

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Ein Schaf als Mähmaschine

BERLIN (dpa). Wenn du nächstes Mal Schafe siehst, guck doch mal, ob du ein Rhönschaf entdeckst. Diese Tiere erkennst du an ihrem schwarzen Kopf. Hörner haben sie nicht. Hinter den Ohren beginnt die weiße Wolle. Ihr Körper ist lang und kräftig.

Rhönschafe sind sehr selten. Sie wären sogar…

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