Paulas Nachrichten

Handy-Fotos erinnern an glückliche Tage

26.11.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bilder von Angehörigen sind oft das einzige Andenken an zu Hause

Hamid (43) aus Kabul in Afghanistan zeigt in einer Erstaufnahmeeinrichtung auf seinem Handy ein Foto von abfotografierten Schwarz-Weiß-Fotos mit Angehörigen, die früher im Wohnzimmer an der Wand hingen. Foto: Angelika Warmuth/dpa

GARMISCH-PARTENKIRCHEN (dpa). Kelsum hat Tränen in den Augen. Auf ihrem Smartphone betrachtet sie ein Foto von der Geburtstagsfeier ihrer Tochter Hilbi. Die Kleine hat ein weißes Kleid an. Eine Torte und andere Leckereien stehen vor ihr.

Als das Foto geschossen wurde, lebten Kelsum und Hilbi noch im Land Syrien. Dann mussten Mutter und Tochter wegen des Krieges fliehen. In einem Boot überquerten sie das Mittelmeer. Dann kamen sie über viele Länder schließlich nach Deutschland.

Das Handy ist oft die einzige Erinnerung an zu Hause

Die Bilder von der Geburtstagsfeier sind für sie eine schöne Erinnerung an glückliche Zeiten. So wie Kelsum geht es vielen Flüchtlingen: Fotos auf dem Smartphone sind oft das Einzige, was sie als Erinnerung an ihre Heimat bei sich tragen. Denn viel konnten sie auf der Flucht nicht mitnehmen. Kelsum zum Beispiel hatte nur etwas Kleidung dabei.

Viele Flüchtlinge haben Bilder ihrer Verwandten, ihrer Freunde und Arbeitskollegen auf dem Telefon. Oder Fotos der Häuser, in denen sie gelebt haben. Oft wissen sie, dass ihre Häuser mittlerweile von Bomben zerstört sind. Wann sie wieder in ihre Heimat können, wissen sie nicht. Solange sie hier sind, helfen ihnen die Handy-Fotos, sich an ihr Zuhause zu erinnern.

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