Nürtingen

Zum ersten Mal eine Frau auf dem Skat-Thron

09.01.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beim Schwarzwurst-Turnier zugunsten „Licht der Hoffnung“ gab es eine Premiere – und dabei wurden 700 Euro erspielt

„18, 20, nur nicht passen!“ – das hieß es am Samstag wieder im Gemeinschaftshaus im Roßdorf. Das Schwarzwurst-Turnier zugunsten unserer Aktion „Licht der Hoffnung“ avancierte erneut zum Mekka der Skat-Elite zwischen Alb und Fildern. Und am Ende hatte erstmals eine Frau die Nase vorn: Monika Salaev.

49 Teilnehmer machten das Schwarzwurst-Turnier für „Licht der Hoffnung“ wieder zum großen Erfolg. Dritter von links: Turnierleiter Bernd Weber. jg

NÜRTINGEN. Somit gab es bei der 19. Auflage des legendären Turniers eine Premiere: 49 Skatbrüder und -schwestern kämpften um den Sieg beim Höhepunkt der Nürtinger Skat-Saison. Um ihr leibliches Wohl kümmerte sich das Team der Bürgervereinigung Roßdorf um Ursula Rätzel, Karin Möck, Maria Schmid und Viola Finger – unterstützt durch den 12-jährigen Paul Weber, den Sohn des Turnierleiters Bernd Weber, der nicht nur dem Papa bei den Regularien zur Seite stand, sondern auch im Service großen Einsatz zeigte.

Fünf Teilnehmer knackten die 2000-Punkte-Marke

49 Teilnehmer: Das bedeutete auch 245 Euro an Startgeld. Hinzu kamen dann noch 85,50 Euro an „Kellergeld“ für verlorene Spiele. Und als der Turnierleiter mit einem Spendenkörble für die gute Sache durch die Reihen ging, landeten dort nochmals tolle 347,43 Euro.

Die Gesamtsumme rundeten dann Bernd und Paul Weber noch auf – sodass insgesamt 700 Euro vom Schwarzwurst-Turnier das Licht der Hoffnung heller strahlen lassen. Allen, die beim Kartenspiel-Vergnügen zur Jahreswende mit von der Partie waren, sagen wir daher von Herzen Dank!

Nach einem fröhlichen Wettstreit in fairer Atmosphäre gab es eine klare Siegerin: Monika Salaev kam auf 2846 Punkte und distanzierte Wolfgang Winkler, für den 2512 Zähler notiert wurden, deutlich. Bronze ging an Siegward Hess mit 2077. Auch Thomas Dietz (2060) und Alois Schnorr (2003) übertrafen als Vierter und Fünfter die 2000er-Marke.

Die Ergebnisse im Detail: Wer wie viele Punkte hatte

Die weitere Reihenfolge: 6. Heinrich Buchstab (1985), 7. Josef Hornek (1909), 8. Robert Joswig (1903), 9. Christa Frosch (1892), 10. Willi Bechloch (1848), 11. Peter Schnorr (1762), 12. Rudi Fritz (1716), 13. Ralph Syhr (1712), 14. Peter Feldkircher (1667), 15. Walter Gerlinger (1660), 16. Rudolf Fischer (1655), 17. Heinz Eisenberg (1641), 18. Werner Hocker (1615), 19. Jürgen Schulz (1577), 20. Horst Lauser (1568), 21. Detlef Menzel (1539), 22. Frank Stauch (1470), 23. Thomas Koch (1456), 24. Wolfgang Brüstl (1446), 25. Kurt Kammerer (1431), 26. Dieter Haußmann (1428), 27. Wolf-Uli Schön (1405), 28. Jürgen Jetter (1342), 29. Helmut Jathe (1335), 30. Erika Czuday (1281), 31. Klaus Stammler (1276), 32. Ilse Tresser (1264), 33. Wolfgang Kannappel (1261), 34. Bernd König (1250), 35. Manfred Ochner (1237), 36. Walter Benda (1232), 37. Martin Schaich (1167), 38. Otto Hermann (1162), 39. Josef Czajerek (1127), 40. Jürgen Lau (1107), 41. Horst Langermann (1091), 42. Marc Petschke (1051), 43. M. Klante (1034), 44. Walter Schnepf (1022), 45. Brigitte Müller (933), 46. Klaus Ebeling (856), 47. Siegmund Orlik (836), 48. Klaus Hoffmann (610).

Ein Teilnehmer beendete den Wettkampf vorzeitig nach der ersten von zwei Runden.

Licht der Hoffnung