Nürtingen

Wieder eine „grandiose Teilnehmerzahl“

13.10.2017, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im November startet das Projekt „Zeitung in der Schule“ – Gestern gab es eine Einführungsveranstaltung für die Lehrer

Es war eine Premiere beim Traditionsprojekt: Zum ersten Mal fand die Einführungsveranstaltung für „Zeitung in der Schule“ aus Termingründen in den Räumlichkeiten des NZ-Stadtbüros am Obertor statt und nicht bei den Projektpartner von der Stiftung der Kreissparkasse. Mit von der Partie sind die treuen Projektbegleiter aber natürlich trotzdem.

Klassenbild mit Lehrern: Die Vorfreude auf „Zeitung in der Schule“ ist groß. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Direkt nach den Herbstferien, am 6. November, wird der Startschuss fallen. Dann wird eine druckfrische Ausgabe der Nürtinger/Wendlinger Zeitung sechs Wochen lang die über 700 teilnehmenden Schüler aus 30 Klassen aller möglichen Schularten aus unserem Verbreitungsgebiet täglich im Klassenzimmer erwarten. Nicht nur für Markus Deutscher, den Nürtinger Regionalbereichsleiter der Kreissparkasse, ist das eine „grandiose Teilnehmerzahl“.

Für Deutscher ist „Zeitung in der Schule“ neben den anderen beiden Projekten „Zeitungstreff im Kindergarten“ und „Zeitung in der Grundschule“ ein ideales Betätigungsfeld für die Stiftung der Kreissparkasse. Diese unterstützt nämlich mit rund zwei Millionen Euro jährlich verschiedenste Projekte. Deutscher: „Wir wollen hier nicht nur unser Geld verdienen, sondern auch wieder etwas davon zurückgeben.“

Ganz ohne Partner funktioniert so ein Engagement natürlich nicht. So dankte Deutscher vor allem den Lehrerinnen und Lehrern, die mit ihrem Engagement und ihrer Offenheit „Zeitung in der Schule“ erst zu einer Erfolgsgeschichte gemacht haben. Das Lob an die Anwesenden und selbstverständlich auch an ihre nicht anwesenden Kolleginnen und Kollegen bekräftigte Senner-Verlagsleiter Christian Fritsche natürlich. Er begrüßte die Lehrkräfte der teilnehmenden Klassen gerne zum ersten Mal im eigenen Stadtbüro.

Sechs Wochen werden die Schüler also in die große, weite und die kleine, feine Welt ihrer lokalen Tageszeitung eintauchen. Sie werden dabei selbst zu Reportern und fertigen Texte und Bilder an, die veröffentlicht werden. Sie werden die Zeitung nicht nur gedruckt, sondern auch als digitales Produkt kennenlernen. Das unterstrich Anke Pidun von der Dortmunder Agentur Mediaconsulting Team bei ihrer Einführung. Von Anbeginn begleitet sie die Projekte der Nürtinger/Wendlinger Zeitung.

Dabei ist den Medienfachleuten sehr daran gelegen, die Unterrichtsmaterialien immer wieder zu aktualisieren. Neu sind diesmal darin Beiträge zum Bereich „Fake News“. Die Schüler sollen sich die Medienkompetenz erwerben, um im Netz verbreitete Unwahrheiten erkennen zu können. Und selbstverständlich sollen sie im Gegensatz dazu den Wert einer professionell, unabhängig und der Wahrheit verpflichtet hergestellten Nachricht schätzen lernen. Ein Themenpaket zum Thema „Fake News“ gibt es auf der NZ-Homepage übrigens auch für Lehrer aus unserem Verbreitungsgebiet, die mit ihren Klassen nicht am Projekt teilnehmen.

Ein weiteres neues Feld in den Unterrichtsmaterialien ist auch der Aspekt Berufsorientierung. „Wir orientieren uns bei unseren Neuerungen an den aktuellen Bildungsplänen“, erklärte Anke Pidun gestern. Dazu passen natürlich auch die Themen- und Recherchevorschläge, die die Partner von der Kreissparkasse dazu einbringen. Es gibt dabei unter anderem die Möglichkeit, einen Bewerbungsworkshop zu besuchen.

Zeitung in der Schule