Motorsport

„Trial beansprucht Köper, Kopf und Geist“

10.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Herr Buck, kann jeder Trial fahren?

Thomas Buck, ADAC-Kaderbeauftragter Württemberg

Ja, auf jeden Fall. Der Sport beansprucht den gesamten Köper, Kopf und Geist. Obwohl es eigentlich eine Einzelsportart ist, hat er auch eine starke soziale Komponente: die Fahrer, egal ob im Wettkampf oder Hobby, besichtigen vor dem Start zusammen das Gelände und geben sich gegenseitig Tipps und Hilfestellungen. Das führt vor allem bei den Jugendlichen zu einer guten Gemeinschaft und enormem Zusammenhalt.

Was macht einen guten Trialer aus?

Der Fahrer muss sein Motorrad sehr gut beherrschen. Dazu braucht es Geschicklichkeit, Körperbeherrschung, Konzentration, Kondition und ein gutes Gleichgewicht. Ausdauer, Mut und Schnellkraft dürfen auch nicht fehlen. Das alles muss im Zusammenspiel stattfinden. Trialer fahren alle ihre Prüfungen im Stehen, deshalb haben die Motorräder auch keine Sitzbank, das ist sehr anstrengend.

Welchen überdurchschnittlichen Fahrer hat der Kader des ADAC Württemberg bisher hervorgebracht?

Zum Beispiel der 19-jährige Max Faude aus Sindelfingen, der jahrelang für den MSC Köngen/Wendlingen gefahren ist und dort auch trainiert hat. Er wurde letztes Jahr Vize-Weltmeister in der 125er-Klasse. uw

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