Motorsport

Motorrad-Trial – so geht’s?Es geht um Geschicklichkeit, nicht um Geschwindigkeit

10.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Baden-Württemberg gibt es zwölf Trial-Clubs mit knapp 2000 Mitgliedern. Im Raum Nürtingen, Wendlingen, Kirchheim sind es übersichtliche 200 bis 300 Fahrer und Fahrerinnen. Obwohl es die meistverbreitete Motorradsportart ist, wissen viele nicht, was sich hinter Trial verbirgt.

Motorrad-Trial – was ist das?

Trial ist eine Motorsportart im Gelände bei der es in erster Linie nicht um Geschwindigkeit, sondern um Geschicklichkeit geht. Die Fahrer müssen mehrere Parcours, die man Sektionen nennt, mit Hindernissen wie Steinen, Felsstufen, großen Reifen oder Baumstämmen und Wurzeln oder ganz enge Kurven fehlerfrei überwinden. Ein Fehler ist es, den Fuß auf dem Boden oder einem Hindernis abzusetzen. In einem Wettbewerb gibt es für jeden „Fuß“ einen Punkt. Wer umfällt oder fremde Hilfe benötigt, bekommt fünf Punkte. Wer am Schluss nach allen Sektionen, die mehrmals durchfahren werden müssen, die wenigsten Punkte hat, gewinnt.

Was braucht man zum Trialen?

Ohne Motorrad geht es natürlich nicht. Das kann man sich anfangs aber auch bei den Vereinen ausleihen. Ganz wichtig ist die Schutzausrüstung: Helm, Handschuhe, Knieschützer, Ellenbogenschützer, Rückenprotektor und Stiefel.

Wo gibt es Trialvereine?

Die beiden nächsten Vereine sind der MSC Köngen/Wendlingen und der MSC Frickenhausen. Beide Vereine bieten auch Schnuppertrainings an. Mehr Informationen finden Interessierte auf den Homepages. uw

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