Sennerpokal 2017

Pradler und Horeth machen alles klar

24.07.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Spiel um Platz drei: Landesligist TSV Köngen schlägt platten TSV Neuenhaus verdient mit 2:0

Den dritten Platz als Trostpflaster sicherte sich Landesligist TSV Köngen mit einem 2:0-Erfolg gegen den TSV Neuenhaus. „Mit dem dritten Platz bin ich nicht unzufrieden“, resümierte TSVK-Trainer Alexander Thomas die Woche, „der Sennerpokal war Teil der Vorbereitung und wichtig für die Integration der neuen Spieler.“

Neuenhaus’ Tom Resl im Clinch mit Köngens Torschützen Max Pradler. Der Landesligist gewann das „kleine Finale“ mit 2:0 und sicherte sich Platz drei.

„Häfner“-Trainer Marc Busse war überglücklich, trotz der Niederlage. „Ich bin total stolz auf meine Spieler“, sprach er ein dickes Kompliment aus, „sie haben über die letzten Tage Großartiges geleistet. Ein Halbfinale erlebt man ja nicht alle Tage.“ Am Ende sei die Mannschaft platt gewesen, „aber auch ein 0:2 gegen einen Landesligisten ist eine achtbare Leistung“.

Beiden Teams war die Enttäuschung der Halbfinalniederlage anzumerken, eigentlich gelang es ihnen nie, diesen Niederschlag aus den Knochen zu schütteln. Die Köngener bauten behutsam von hinten heraus auf, wollten jegliches Risiko vermeiden. Spielkontrolle hieß die Devise. Einen ersten Warnschuss gab Patrick Warth aus rund 20 Metern ab, aber Tim Seifried hatte die Finger dran (7.). Die Ecke hätte fast das 1:0 gebracht, doch der Kopfball von Kevin Kaiser landete an der Latte (8.).

Seifried rückte mehr in den Mittelpunkt, blieb gegen Dominik Signus Sieger (16.). Wenig später hatte er allerdings Glück, als Valerian Lekaj das Leder per Hacke um Zentimeter neben das Tor setzte (17.). Die Köngener waren klar Chef im Ring, hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Die „Häfner“ machten aber nicht den Fehler, ins offene Messer zu laufen, der B-Kreisligist konzentrierte sich voll und ganz auf die Defensive.

Als Andreas Grübel zur Pause pfiff, führten die Köngener aber doch verdientermaßen mit 1:0. Warth hatte von der Grundlinie nach innen gelegt und Max Pradler nach einer kurzen Drehung eingelocht (28.).

Die Beine waren schwer, bei beiden Mannschaften. Noch mehr aber beim TSV Neuenhaus. Der konnte sich nicht befreien, wurde in den eigenen Strafraum gedrückt. Als Raphael Horeth aus 15 Metern abzog, stand es 2:0 (35.). Kurz darauf setzte Warth einen Freistoß ans Außennetz (37.). Natürlich war mit dem zweiten Treffer die Entscheidung gefallen und der B-Kreisligist aus dem Aichtal versuchte weiteren Flurschaden zu verhindern. Das gelang auch. TSVN-Keeper Timo Fischer entschärfte einen 14-Meter-Schuss von Pradler (45.).

Kurz zuvor hatte der Außenseiter die erste gute Gelegenheit. Tim Resl bediente Manuel Bahle, der scheiterte allerdings an Felix Lache im Köngener Tor (44.). Zu mehr reichte es nicht, die Strapazen des Endspiel-Wochenendes waren der Truppe von Trainer Marc Busse deutlich anzumerken. Einen Ansatz an Möglichkeit gab es noch in der Schlussminute, doch die verpuffte. Die Köngener brachten auch nichts mehr zustande, sie gaben sich mit den beiden Toren zufrieden.

TSV Köngen – TSV Neuenhaus 2:0

TSV Köngen: Lache – Ehrler, R. Horeth, Kaiser, Nuffer (49. Heth) – Bonzcek, Kronmüller, Warth, Signus (40. Veit) – Lekaj (49. Albrecht), Pradler (49. Yacoubou).

TSV Neuenhaus: Seifried (33. Fischer) – Weitzmann, Tom Resl (24. M. Bahle), Borovac, Bauer – Albert (42. Huynh), Bubeck, Tim Resl, Zugac, Lakatos – P. Bahle.

Schiedsrichter: Grübel (TV Unterboihingen).

Tore: 1:0 (28.) Pradler, 2:0 (35.) R. Horeth,

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