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Nachhilfe und Steuer

02.03.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Nachhilfelehrer können ihren Unterricht in vielen Fällen ohne Umsatzsteuer anbieten. Der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg macht auf eine entsprechende Entscheidung des Finanzgerichts Schleswig-Holstein aufmerksam. In dem Fall betrieb die Klägerin ein Lernstudio, in welchem sie Kindergarten- und Grundschulkindern Englisch beibrachte. Die Sprachlehrerin habe sich auf europäisches Recht berufen und ihre Leistungen als umsatzsteuerfrei behandelt. Vor Gericht habe sie recht bekommen. Der Steuerzahlerbund rät Privatlehrern, bei sämtlichen unterrichtenden Tätigkeiten zu prüfen, ob nach der aktuellen Rechtsprechung eine Umsatzsteuerbefreiung in Betracht kommt. Voraussetzung für die Steuerbefreiung sei, dass der Lernstoff auch in einer Schule unterrichtet werden könnte, keine bloße Freizeitgestaltung vorliegt und der Lehrer auf eigene Rechnung tätig wird.

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