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Wendlingen

Vorerst keine Sitzungen im Ratssaal mehr

18.01.2019, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wegen eines fehlenden zweiten Fluchtwegs wurde der Gemeinde die Nutzung auch der Begegnungsstätte untersagt

Eine nicht ganz so schöne Nachricht erhielt die Gemeinde Köngen diese Woche, denn es wurde dem Gemeinderat untersagt, weiterhin im Ratssaal der Zehntscheuer zu tagen. Der Grund: ein fehlender zweiter Ausgang, der im Falle eines Brandes genutzt werden könnte.

Die Zehntscheuer aus dem Jahr 1722 wurde in den 1980er-Jahren renoviert und steht unter Denkmalschutz. pm

KÖNGEN. Die Zehntscheuer in Köngen wurde 1722 erbaut. Sie war ursprünglich im Besitz des Klosters Denkendorf. Hier wurde der „Große Zehnt“ gelagert, den die Bauern als Steuer in Form ihrer Ackererträge abgeben mussten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude freigekauft und dann lange Zeit von den ortsansässigen Bauern als Scheune und Stall genutzt. Das Gebäude verfiel zunehmend und sollte 1985 sogar abgerissen werden. Dann entschloss sich die Gemeinde, das Gebäude zu renovieren. Eine aufwendige und teure Angelegenheit. Doch 1988 konnte das Gebäude wieder eröffnet werden. Und beherbergt seitdem die Ortsbücherei, den Sitzungssaal des Gemeinderats, eine Begegnungsstätte und den großen Festsaal.


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