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Wendlingen

Die Wiedergeburt des Boogie-Woogie

23.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Hamburg entstand Anfang der 1970er-Jahre neben der traditionellen Jazz-Szene eine Gruppe aktiver Bluesmusiker, der sich Axel Zwingenberger zugehörig fühlte. Hier lag der Anfang der noch kleinen Boogie-Szene. Durch einen Zwingenberger-Auftritt 1983 mit Boogie infiziert, begann sich Jörg Hegemann (Mitte) autodidaktisch damit zu beschäftigen und fand bald zu den Klassikern. Dabei verlor er sein Herz an den Boogie von Albert Ammons. Durch intensives Üben erarbeitete er sich eine gute Technik, entwickelte ein untrügliches Feeling für die Ammons’sche Spielweise voller satt-swingender Grooves. Neben Zwingenberger vertritt Hegemann die Schule des klassischen Boogie-Woogie. Zuletzt produzierte er 2007 die Aufsehen erregende CD „Tribute to Albert Ammons“ zum 100. Geburtstag seines Idols. Am Samstag, 8. November, werden Jörg Hegemann, Django Kroll und Jan Freund wieder die Gemeindehalle in Oberboihingen aufmischen. Unterstützt wird das Trio durch den Pianisten Peter Reber. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr (Saalöffnung 18.30 Uhr). Karten gibt es im Vorverkauf bei der Kreissparkasse, der Volksbank und der Gemeindeverwaltung in Oberboihingen. Der Erlös aus dem Konzert wird an den Kulturfonds der Gemeindeverwaltung Oberboihingen weitergeleitet. pm

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