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Wendlingen

Aus dem Leben eines Flüchtlings

22.10.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Steve Bimamisa zu Gast bei der Veranstaltung „Lebensspur“

WENLINGEN (pm). Steve Bimamisa, Musiker, Komponist und Produzent, war zu der betrieblichen Fortbildungsreihe „Lebensspur“ von Pfarrerin Cornelia Eberle in die Wendlinger Werkstatt am Neckar eingeladen. Der 30-Jährige ist Ende der 1990er-Jahre gemeinsam mit seiner Mutter und drei jüngeren Geschwistern als Flüchtling vor dem Bürgerkrieg im Kongo nach Deutschland gekommen. Er erzählte bewegend, wie es war, in ein Land zu kommen, in dem ihm alles fremd war. Essen wie „Spätzle“ – das hatte er am Anfang nicht essen können. Mit seiner schwarzen Hautfarbe fiel er immer auf und manchmal wurde er auch von Mitschülern blöd angemacht. Gottesdienste waren für ihn und seine Freunde nicht mehr wie in seiner alten Heimat ein fröhliches Fest und Höhepunkt der Woche. „Aber wir waren einfach nur dankbar, dass wir hier sein konnten“, sagte Steve Bimamisa über sich und seine Familie.

Mit seiner Gitarre lud er die Werkstattmitarbeiter ein, in sein berührendes Lied „Ekoleka“ über einen Kindersoldaten mit einzustimmen. „Der Krieg wird enden!“ heißt der Refrain. „Es ist wahr: Wir haben uns bekriegt – aber nun lasst uns Frieden schließen!“

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