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„Genbänkle“ rettet alte Gemüsesorten

30.05.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

HfWU gibt Startschuss für Projekt – Weitere Sorten werden gesucht

NÜRTINGEN (pm). Alte Sorten sind kulinarische Schätze. Aber wie erfährt man, wo etwa alte oder seltene Gemüsesorten angebaut werden, wo deren Saatgut erhältlich ist? Das jetzt an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) gestartete Projekt „Genbänkle“ will hier weiterhelfen.

Das Projekt „Genbänkle“ hat sich zum Ziel gesetzt, Initiativen und Organisationen zum Thema „Alte und seltene Gemüsesorten“ in Baden-Württemberg aufzulisten, zu vernetzen und sichtbar zu machen. In einer ersten Phase des Projekts soll eine Liste diesbezüglicher Kontakte in Baden-Württemberg erstellt werden. Sie kann dann als Grundlage für eine Datenbank und möglicherweise eine Online-Landkarte dienen. Somit soll es interessierten Menschen erleichtert werden, Zugang zu regionalem, samenfestem Saatgut alter und seltener Gemüsesorten zu bekommen.

„Genbänkle“-Projektpartner sind die HfWU (Prof. Dr. Roman Lenz), der Alblinsen-Förderverein (Wolde Mammel) und „Die Agronauten“ (Roman Lenz und Dr. Philipp Weckenbrock, Forschungsgesellschaft für nachhaltige regionale Landwirtschaft). Eventuell soll die Datenbank später über Gemüsesorten hinaus auf andere Feldfrüchte ausgeweitet werden.

Wer Informationen zu dieser Thematik beisteuern möchte, kann sich an Roman Lenz, E-Mail Roman.Lenz@hfwu.de, wenden.

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