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Wohin mit dem Atommüll?

26.11.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die grüne Bundestagsabgeordnete Kotting-Uhl sprach in Nürtingen

NÜRTINGEN (pm). Tausende Fässer radioaktiver Abfälle lagern im ehemaligen Kernforschungszentrum Karlsruhe und warten auf eine Endlagerung; neulich wurde bekannt, dass 1692 davon korrodiert sind. Just am selben Abend berichtete die grüne Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl auf Einladung des Kreisverbandes Esslingen von Bündnis 90/Die Grünen in der Seegrasspinnerei als Mitglied der Endlagerkommission über eine „Historie voller Fehler und die Chance für einen Neuanfang“.

Mit vielen Details informierte sie ihre Zuhörerschaft über die drei wichtigsten Atommüll-Kategorien, die zu lagern sein werden und über die vorhandenen Mengen in Deutschland. Dann berichtete sie über die bereits misslungenen Versuche, geeignete Lagerstätten auszuweisen: Das Atommülllager Asse sei bekanntlich sehr marode, Wasserzutritt das Hauptproblem, alle 125 787 Fässer müssen wieder raus. Das Endlager Morsleben – auch hier gelte eine Stilllegung als problematisch. Standort Gorleben – der jahrzehntelange Großkonflikt habe die jetzt begonnene systematische Endlagersuche erst ins Rollen gebracht. „Die folgende Diskussion“, kommentierte Kreisvorstand Uwe Janssen, „zeigte, dass auch abseits der geologisch grundsätzlich geeigneten Standorte viele Menschen sich Sorgen um die Beherrschbarkeit des Atommülls für Jahrtausende machen.“

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