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Trinitatis: Gott und die Drei

18.06.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Chemieunterricht, es geht um die Aggregatzustände von H2O – Wasser.

Der Versuch beginnt mit einem Eisblock, der schmilzt und zu Wasser wird und schließlich als Wasserdampf dem Kolben über dem Bunsenbrenner entweicht. Eis, Flüssigkeit, Dampf – immer Wasser, immer H2O, nur in verschiedener Gestalt. Das ist für mich ein Bild für Gott: Vater, Sohn, Heiliger Geist. Immer Gott, nur in verschiedener Gestalt.

Die Kirche bekennt sich zu „Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist“. Das klingt, als ob sie von drei verschiedenen Göttern spräche! Von Anfang an war man sich mit dem Judentum einig, dass es nur einen einzigen Gott gibt! Gott, der die Welt erschaffen hat und erhält. Wenn sich Gott so zeigt, nennen wir ihn mit Jesus „Vater unser im Himmel . . .“.

„Komm, Herr Jesus!“ rufen die Christen im 1. Korintherbrief. „Herr“ aber ist von alters her die ehrende Anrede für den Gott Israels. Glauben die Christen an zwei Götter, wenn sie nun auch zu Jesus „Herr“ sagen und ihn tatsächlich auch als Gott bezeichnen? Und die Frage verschärft sich noch, weil die Christen in ihren Gottesdiensten auch zum Heiligen Geist beten. Kein Gottesdienst bei uns beginnt ohne die sogenannte trinitarische Formel: „Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“


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