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Serieneinbrecher zu Haftstrafen verurteilt

14.12.2017, Von Bernd Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stuttgarter Landgericht schickt Angeklagte für mehrere Jahre ins Gefängnis – „Erdrückende Beweise“

Das Stuttgarter Landgericht hat nach vierwöchiger Hauptverhandlung gestern ein aus dem Kosovo und Albanien stammendes Einbrecher-Quartett zu Haftstrafen zwischen eindreiviertel und dreidreiviertel Jahren verurteilt. Die vier Männer hatten am vorletzten Prozesstag zugegeben, in Nürtingen, Reutlingen und in Ludwigsburg zahlreiche Einbrüche begangen zu haben.

STUTTGART. Im Dezember vergangenen Jahres waren die vier 35 bis 58 Jahre alten Männer aus dem Kosovo in die Bundesrepublik eingereist. Allerdings hatten drei von ihnen gefälschte Ausweise, gefälschte Führerscheine und gefälschte ID-Papiere bei der Einreise vorgezeigt. Die Fälschungen wurden allerdings erst später anlässlich einer Polizeikontrolle entdeckt. Unterschlupf fand das Quartett nach seiner Einreise in einem leer stehenden Gebäude in der Ludwigsburger Oststadt. Von dort aus gingen sie nach den richterlichen Feststellungen ab dem 21. Dezember letzten Jahres systematisch auf nächtliche Einbruchstouren. Zuerst im Landkreis Ludwigsburg, wo sie durch brachial aufgehebelte Fenster und Türen in Spielecenter, Gaststätten und Bäckereien einbrachen und neben hoher Bargeldbeute auch für einen recht hohen Sachschaden verantwortlich zeichneten. In Ludwigsburg misslang ihnen allerdings der Einbruch in das dortige Landratsamt, nachdem sie durch Wegdrücken einer Zwischenwand einen hohen Schaden angerichtet hatten.


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