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„Schwermuth erregende Ruinen“

17.11.2016, Von Peter Stotz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreisarchivar sprach bei einer Forschertagung über vergessene Burgen zwischen Alb und Fildern

Im Landkreis Esslingen sind mehr als 80 Burgen und andere befestigte Adelssitze dokumentiert. Während herausragende Exemplare wie die Teck, der Reußenstein oder der Hohenneuffen das Bild am Albtrauf dominieren, sind viele andere längst verschwunden und vergessen.

Viel Wald und nur wenig Burg: Sperberseck ist vom Zerfall und Vergessen bedroht. Foto: Stotz

ESSLINGEN. Kreisarchivar Manfred Waßner erläuterte neulich bei einem Vortrag im Alten Rathaus in Esslingen an einigen Beispielen den Stand der Burgenforschung im Kreis und die Arbeit gegen das Vergessen des historischen Erbes.

Bei einer Tagung des Marburger Arbeitskreises für europäische Burgenforschung in Esslingen wurde nämlich auch der Stand des Wissens um die mehr als 80 Burgen und anderen befestigten Adelssitze im Kreis thematisiert.

Beim Empfang der Stadt Esslingen für die Wissenschaftler im Alten Rathaus berichtete Oberbürgermeister Jürgen Zieger von zwei längst verschwundenen Burgen auf dem Gebiet der Stadt Esslingen. So stand ab dem frühen 14. Jahrhundert im Stadtteil Kennenburg im Hainbachtal eine Wasserburg, eine zweite Burg ist am Schurwaldaufstieg beim Oberhof nachgewiesen.

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