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Schützenhilfe für den Monopol-Giganten?

27.09.2018, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Trotz Kritik an der Telekom: Auch Frickenhausen schließt sich dem Zweckverband Breitbandausbau an – WLAN-Freifunknetz kommt

FRICKENHAUSEN. Lange ließ die digitale Zukunft in der Tälesgemeinde auf sich warten. Bürgermeister Simon Blessing hatte den Ausbau des Breitbandnetzes schon in seinem ersten Wahlkampf thematisiert – und musste erkennen, dass die Versorgung Frickenhausens mit allen drei Ortsteilen ein dickes Brett zu bohren ist. Mittlerweile ist man ganz gut vorangekommen. Da man sich auf die Telekom nicht habe verlassen können, so Blessing, habe man sich in Eigeninitiative mit der Netkom und den Nürtinger Stadtwerken zusammengetan. Der Erfolg: Mindestens mit VDSL über Kupferleitungen versorgt mit einer Internetgeschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s ist nun Frickenhausen, Linsenhofen soll im Laufe des Jahres auch fertig sein. Tischardt wird sowieso von der Telekom derart bedient.

Gute Täles-Arbeit in Eigeninitiative, könnte man also konstatieren – und jetzt kommt doch noch der Gigant Telekom ums Eck und bietet mit einer Absichtserklärung einem Zweckverband von fünf Landkreisen der Metropolregion Stuttgart an, bis 2025 alle Gewerbegebiete und bis 2030 alle Wohngebiete mit schnellsten Glasfaserleitungen zu versorgen. Man gelobt Besserung, nachdem man bislang alles schlechtgemacht hat, könnte man das Bekenntnis des Beinahe-Monopolisten verstehen.


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