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Mit dem ganzen Körper begreifen

22.08.2017, Von Petra Bail — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Künstlerin Carla Mausch erarbeitet „Wegzeichen“ mit Flüchtlingen für die Ökumene Aichtal – Einweihung am 17. September

Die Steinbildhauerin zeigt ihren Schützlingen, wie man den Stein bearbeitet. pb

NÜRTINGEN/AICHTAL. Das Meißeln und Hämmern ist schon von Weitem zu hören. Die kräftigen Schläge erfüllen den Hof in der Alten Seegrasspinnerei in Nürtingen. Kalksteinsplitter spritzen von den schlanken Stelen, die sieben junge Männer aus Afghanistan, Kamerun und dem Iran unter Anleitung der Künstlerin und Steinbildhauerin Carla Mausch für das Projekt „Wegzeichen“ im Auftrag der Ökumene Aichtal bearbeiten.

Die künstlerische Idee zu den „Wegzeichen“ und die Idee, die Flüchtlinge einzubinden, hatte Carla Mausch, die neben ihrer handwerklichen Tätigkeit auch als Dozentin und Kunsttherapeutin tätig ist. Laut Christina Hirt, Pfarrerin der evangelischen Kirche in Grötzingen, war man spontan angetan von dem Gedanken, die jungen Männer während der Sommerpause emotional aufzufangen. Finanziert wird das fünf Tage dauernde künstlerisch-soziale Unternehmen durch Spendengelder der Gottesdienste des ökumenischen Arbeitskreises Aichtal und einen Zuschuss von der katholischen Kirche. Kostenpunkt: 10 000 Euro.


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