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Miete und Einbauküche

18.08.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Örtlicher Mieterbund klärt über Besitzverhältnisse auf

(pm) Der Mieterbund Esslingen-Göppingen klärt über Rechte und Pflichten in Sachen Einbauküche auf: Übernimmt oder kauft ein Mieter die vorhandene Einbauküche von seinem Vormieter, wird er Eigentümer der Küche. Er ist dann für Instandhaltung, Reparaturen und den Ersatz defekter Geräte verantwortlich. Bei seinem Auszug muss der Mieter die Einbauküche abbauen und mitnehmen, wenn er sie nicht an seinen Nachmieter oder den Eigentümer verkaufen kann.

Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes Esslingen-Göppingen hat ein Mieter weder das Recht noch die Pflicht, die Einbauküche des Vormieters zu kaufen. Kommt es zum Abschluss des Kaufvertrages, sind „Mondpreise“ verboten. Nach dem Gesetz dürfen Preis und Wert der Einbauküche nicht in einem auffälligen Missverhältnis stehen. Den Kaufpreisanteil, der mehr als 50 Prozent über dem Zeitwert der Küche liegt, kann der Käufer zurückfordern. Sein Anspruch verjährt nach drei Jahren.

Vermietet der Vermieter die Wohnung mit Einbauküche, gehört diese zur Mietsache, wie beispielsweise auch Einbauschränke, Toiletten oder Waschbecken. Der Mieter darf die mitvermietete Küche im Rahmen des üblichen Gebrauchs nutzen. Der damit verbundene Verschleiß ist durch die Zahlung der Miete abgegolten. Nur für übermäßige Abnutzungen oder schuldhaft herbeigeführte Schäden haftet der Mieter.


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