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Mehr Borreliose

06.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

AOK rät, sich vor Zeckenbissen zu schützen

(pm) Sobald die ersten warmen Frühlingstage locken, zieht es die Menschen in die Natur. Doch in Wald, Wiesen oder sogar im eigenen Garten lauern sie schon und warten auf ihre Blutmahlzeit: Zecken. Ein Biss dieses Parasiten kann schwerwiegende Folgen haben. Zecken übertragen gefährliche Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose.

Die AOK Neckar-Fils weist darauf hin, dass der Kreis Esslingen vom Robert-Koch-Institut, der zentralen Forschungseinrichtung zu Infektionskrankheiten in Deutschland, als FSME-Risikogebiet eingestuft wird. Von März bis Oktober ist die Ansteckungsgefahr am größten. Laut einer Auswertung der AOK Neckar-Fils unter ihren Versicherten stieg im Jahr 2016 die Zahl der Borreliose-Fälle um 24 Prozent. Im Landkreis Esslingen waren 540 Versicherte betroffen, die meisten davon waren Frauen. Im Jahr 2015 ließen sich 435 Versicherte behandeln.

„Anzeichen für eine Borreliose kann eine ringförmige Hautrötung um den Zeckenbiss und an anderen Körperstellen sein, die sogenannte Wanderröte. Doch nur bei etwa jedem zweiten Erkrankten tritt die Wanderröte auf. Deshalb ist es wichtig, auch dann den Arzt aufzusuchen, wenn innerhalb von etwa sechs Wochen nach dem Zeckenstich grippeähnliche Beschwerden wie zum Beispiel Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit auftreten“, sagt AOK-Arzt Simon Dally.


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