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Ein Leben im Schatten der Mauer

19.12.2014, Von Herbert Schölch-Heimgärtner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Palästinenserin Faten Mukarker berichtete aus dem Alltag in einem besetzten Land

Es war ein bewegender Abend der Begegnung, zu dem die Evangelische Kirchengemeinde Unterensingen kürzlich eingeladen hatte. Faten Mukarker, eine palästinensische Christin, berichtete von einem bedrückenden Alltag unter israelischer Besatzung.

Faten Mukarker mit einem Bild des „Sterns von Bethlehem“ aus der Geburtskirche Foto: rh

UNTERENSINGEN. Passend zum Advent brachte Faten Mukarker eine Friedensbotschaft aus ihrer Heimat, aus Bethlehem: da man dort nur Krieg, zeitweise Abwesenheit von Krieg und Unruhe kenne, sei die große Sehnsucht der Menschen auf Frieden und ein Leben in Sicherheit gerichtet.

Ihre Anreise war schon beschwerlich: der 80 Kilometer lange Weg nach Amman ist eine Tagesreise; als Palästinenserin hat sie einige Checkpoints der israelischen Armee zu bewältigen, die oft demütigende Behandlung und langes Warten bedeuten – dort, wo sie lebt, „zählen Menschenleben nichts“.


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