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Die Zigaretten und der Terror

02.12.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Raul Guerriero, Nürtingen. Vereinigt durch die seit Jahrhunderten von Politik, Business, Naturwissenschaft und Theologie instrumentalisierte „Angst vor dem Tod“ treffen sich vor der christlichen Weihnacht 2015 in der terrorisierten Hauptstadt Frankreichs die Großen der Weltpolitik – egal welcher Couleur oder Credo –, um etwas Apokalyptisches zu debattieren: Wie sollte man die Menschheit und den Planet Erde vor dem imminenten Selbstmord durch einen Klimakollaps retten.

So darf man einige versteckte Details erwähnen. Zigaretten verursachen weltweit jährlich einen Ausstoß von 2,6 Millionen Tonnen CO2 und 5,2 Millionen Tonnen Methangas. – Der Tabakanbau verursacht jährlich die Vernichtung von etwa 600 Millionen Bäumen in 1,2 Millionen Hektar Wald. Hinzu gelangen in die Umwelt und ins Trinkwasser die tötenden Gifte Nikotin, Dioxin, Formaldehyd und Cadmium.

Im vergangenen Jahrhundert verursachte der Tabakkonsum den Tod von 100 Millionen Menschen, das heißt viel mehr als alle Todesfälle in beiden Weltkriegen kombiniert, antisemitischer Holocaust inklusive.


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