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Die Schüler streichen ihren Raum selbst

20.09.2012, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

An der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule werden geistig behinderte Jugendliche an die Realität der Arbeitswelt herangeführt

Seit Schuljahresbeginn gibt es an der Nürtinger Philipp-Matthäus-Hahn-Schule ein neues Angebot der beruflichen Bildung: BVE, berufsvorbereitende Einrichtung, heißt das Zauberwort. Geistig behinderte Jugendliche sollen in zwei Jahren an die normale Arbeitswelt herangeführt werden. Ziel ist es, sie zu einer Ausbildung oder einem Job zu befähigen.

NÜRTINGEN. Die Mädels und Jungen in der fünfköpfigen 2. Klasse der BVE haben gewisse Träume und Vorstellungen von ihrer beruflichen Zukunft. Wie alle Jugendlichen. Der eine arbeitet gerne mit Holz, aber auch am Computer sitzt er seit seinen Bürohelfer-Praktika gerne. Patrick wiederum arbeitet gerne mit Holz und Stein. Deshalb war das letztjährige Projekt, in dem der Grillplatz am Wernauer Antoniushaus gestaltet wurde, sehr gut für ihn. Aikaterini würde gerne in einem Kindergarten, besonders im hauswirtschaftlichen Bereich, arbeiten. Und Eugenia würde gerne mit Farben, oder aber auch mit Kindern oder Tieren arbeiten.


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