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Die Mammutbäume werden 150 Jahre alt

24.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vor genau 150 Jahren wurden auf Initiative des württembergischen Königs Wilhelm I. Tausende Riesen-Mammutbäume im damaligen Königreich ausgepflanzt. Aus den winzigen Samen sind längst stattliche Bäume geworden, die auch im Landkreis Esslingen an mehreren Standorten zu finden sind. Das Forstamt des Landkreises Esslingen hat zum 150. Geburtstag dieser Riesenmammutbäume große Infotafeln aufgestellt. Darauf ist die besondere Geschichte der Bäume, die auch unter dem Namen „Wellingtonien“ bekannt sind, beschrieben. Vermutlich hat alles mit einem Missverständnis begonnen: Im Jahr 1864 beauftragte der württembergische König Wilhelm I. die königliche Bau- und Gartendirektion und die königlichen Forstdirektion, Samen des Sequoiadendron giganteum aus Nordamerika zu beziehen. Es wurde nur ein Pfund des Samens bestellt, nicht wissend, dass der riesige Baum den allerkleinsten Samen hat und man aus 500 Gramm Samen 100 000 Bäumchen ziehen konnte. Die königlichen Forstdirektionen begannen 1865/66 damit, die Jungbäume in den württembergischen Wäldern auszupflanzen. Mammutbäume gibt es unter anderem in den Forstrevieren Aichtal, Kirchheim, Plochingen, Nürtingen, Plattenhardt und Denkendorf. pm

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