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Deutscher Raumfahrer soll zur ISS starten

07.02.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

OBERPFAFFENHOFEN (dpa). Der deutsche Astronaut Hans Schlegel musste in letzter Zeit ziemlich geduldig sein. Eigentlich sollte er schon längst im Weltall sein. Doch der Start wurde mehrmals verschoben. Meist hatte die Technik Schuld. Donnerstagnacht sollte es nun vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral losgehen: mit der US-Raumfähre Atlantis zur Raumstation ISS. Cape Canaveral liegt in Florida in den USA.

Auf der ISS angekommen, wird es spannend. Dann soll Hans Schlegel zusammen mit einem anderen Astronauten auch ins All aussteigen. Und das ist nicht ungefährlich, erzählte er einer Zeitung. Die beiden Astronauten sind in ihren Raumanzügen nämlich nur über eine Sicherheitsleine mit der Raumstation verbunden.

Natürlich spazieren Schlegel und sein Kollege nicht nur aus Spaß ins All. Sie sollen ein neues Forschungslabor an die ISS anbauen. Es heißt Columbus. Zuerst werden die Astronauten noch von der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA geleitet. Aber wenn das Modul an die ISS angekoppelt ist, übernehmen deutsche Wissenschaftler. Sie sitzen in einem Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen in Bayern.

Bis das Labor im All richtig angedockt ist, müssen die Astronauten mehrmals raus. Ihre Mission soll elf Tage dauern. Dann kehrt die Atlantis mit ihrer Besatzung zur Erde zurück.


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