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Das steckt hinter der Automatensprengung

09.11.2018, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Experten des Landeskriminalamts und eines Geldautomatenherstellers über die möglichen Hintergründe der Tat in Schlaitdorf

Am Montag wurde in Schlaitdorf ein Geldautomat gesprengt. Die Fahndung nach den Tätern läuft auf Hochtouren. Experten sehen jedoch nur geringe Chancen, die Täter zu schnappen. Dafür gibt es immer ausgefeiltere Methoden, die Automaten vor solchen Spreng-Anschlägen zu schützen.

Ein Bild der Zerstörung bot sich den Einsatzkräften am Montag in Schlaitdorf. Foto: SDMG/Kohls

SCHLAITDORF. Im Rathaus herrscht schon seit Dienstag wieder annähernd Normalbetrieb. Nur das Bürgerbüro bleibe bis auf Weiteres geschlossen, sagt Bürgermeister Dietmar Edelmann. „Die Räume müssen erst mal gründlich gereinigt werden“, so der Schlaitdorfer Schultes. Durch die Explosion am Geldautomaten war ein Brand entstanden, der das gesamte Rathaus verrauchte. Der penetrante Geruch hänge noch im gesamten Gebäude, so Edelmann. Auch seien durch den Ruß einige elektronische Geräte beschädigt worden.

Die Tat sei mit einer „unglaublichen Gewalt“ verübt worden, sagt der Bürgermeister. Die Täter hatten am Tatort, einer SB-Filiale der Kreissparkasse, Gasflaschen und ein Zündkabel zurückgelassen. Der oder die Täter seien sehr schnell abgehauen, deshalb gab es auch nur vage Zeugenbeschreibungen vom Täter.


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