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Borkenkäfer setzt Fichten zu

12.09.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lange Trockenheit begünstigte die Massenvermehrung der Schädlinge

Eine Massenvermehrung der Borkenkäfer beobachten die Forstleute im Landkreis dieser Tage an den Fichten im Kreisgebiet. Die extreme Trockenheit habe den Schädlingen den Boden bereitet.

Die Brutsysteme sind unter der Rinde der Wirtsbäume angelegt. Die Versorgungsleitungen werden zerstört, der Baum stirbt ab. Foto: la

(la) Nahezu täglich fäden die Förster bei ihren Kontrollgängen frisch befallene Fichten, so die Pressestelle des Landratsamts. Um den Befall von noch gesunden Nachbarbäumen zu verhindern, sei Eile geboten. Deshalb würden die kranken Bäume so schnell wie möglich gefällt und entrindet oder aus dem Wald geschafft.

„Die Bäume sind einem enormen Trockenstress ausgesetzt“, lautet die Einschätzung von Forstamtsleiter Anton Watzek. Alle Hoffnungen der Forstleute auf ergiebigen Landregen sind in den vergangenen Wochen unerfüllt geblieben. Der Regen der vergangenen Woche sei wenig mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Wasserreserven der Waldböden seien erschöpft. Diese Trockenheit in Verbindung mit den sehr hohen Temperaturen im Juli und im August begünstigten eine ungebremste Entwicklung des Borkenkäfers.


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