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Automobile Zeitgeschichte in Frickenhausen

15.06.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei bestem Sommerwetter fand am Sonntag das 23. internationale Oldtimer-Treffen des MSC Frickenhausen statt. Insgesamt hatten sich über 200 Teilnehmer und Aussteller auf dem Gelände der „Alten Ziegelei“ in Frickenhausen eingefunden, welches gleichzeitig als Start und Ziel sowie als Fahrerlager genutzt wurde. Die Aufreihung der Fahrzeuge gab den zahlreichen Zuschauern einen Einblick in 100 Jahre Mobilität. Der Rundkurs von 38 Kilometern Länge führte durch zehn Ortschaften, wovon in Beuren, Dettingen/Erms und in Nürtingen beim Autohaus Ramsperger jedes Auto Wertungsprüfungen absolvieren musste. An der zweiten Wertungsprüfung in Dettingen wurde unter anderem erfolgreich gezeigt, wie Inklusion funktionieren kann. So wurden Menschen mit geistiger Behinderung der Bruderhaus-Diakonie aus Bad Urach zur Unterstützung der insgesamt 85 freiwilligen Helfer des MSC eingesetzt, ohne die eine Veranstaltung dieser Größe nicht stattfinden kann. Der älteste Lenker, auf einer NSU Quickly Baujahr 1954, war immerhin 87 Jahre und die jüngste Teilnehmerin kam auf zarte 22 Jahre, sie fuhr einen BMW 3.0 CSI aus dem Jahr 1973. Somit hat „automobile Zeitgeschichte“ in zweierlei Hinsicht ihre Bedeutung. Die Siegerehrung im Festzelt mit der Überreichung von Pokalen und Wein schloss den Tag ab. Unser Bild zeigt einen Fahrer mit einem dreirädrigen Motorrad der französischen Marke Monet et Goyon aus dem Jahr 1918. Mehr Bilder vom Oldtimertreffen gibt es am kommenden Samstag auf unserer Wochenendseite. Text und Foto: Just

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