Nürtingen

Zwischen Widerstand und Hoffnung

27.09.2017, Von Jakob Fuchs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Denk-Ort (14): Der Nürtinger Antifaschist Werner Gross wurde von den Nationalsozialisten verhaftet und gefoltert

Am „Denk-Ort“ an der Nürtinger Kreuzkirche erinnert die Gedenkinitiative zusammen mit der Stadt nacheinander im Wechsel an einzelne Opfer und Leidtragende des Nationalsozialismus in Nürtingen. Derzeit präsentiert man dort einige Sätze zu Werner Gross, der von den Nationalsozialisten weggesperrt und misshandelt wurde.

Autor Jakob Fuchs stellt die Biographie von Werner Gross vor. Foto: Einsele

NÜRTINGEN. Weil er Kommunist war, musste Werner Gross die meiste Zeit von 1933 bis 1945 in Gefängnissen und Lagern verbringen. Doch seine Geschichte beginnt nicht mit der Machtergreifung der NSDAP und sie endet nicht mit ihrer Kapitulation.

Werner Gross wuchs in einer Nürtinger Gastwirtschaft auf, dem „Waldhorn“ im ehemaligen Salemer Hof. Als er 16 Jahre alt war, 1923, verkaufte der Vater die Wirtschaft und wechselte zum Nürtinger Zementwerk. Der Sohn ließ sich hier zum Mechaniker ausbilden, doch es hielt ihn nicht in der Heimat: In Dessau sollte seine erste Stelle sein, die er 1927 antrat.

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