Anzeige

Nürtingen

Wenn die Haut zur Leinwand wird

05.12.2015, Von Chiara Hiller und Katja Häußermann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tattoos sind bei jungen Menschen immer mehr verbreitet – Es gibt aber auch gesundheitliche und gesellschaftliche Bedenken

Tattoos zieren die Körper vieler. Vor allem bei jungen Menschen scheinen Tätowierungen zum Trend geworden zu sein. Aber was steckt hinter den bunten Motiven auf deren Körpern? Und sind die Tattoos überhaupt gesundheitlich unbedenklich?

Tätowierer Erick Jäger bei der Arbeit: „Allgemein sind die Tattoos in der Region konservativer als in den Großstädten.“ Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Bereits Ötzi war tätowiert. Die Haut der wohl bekanntesten europäischen Mumie weist Einstiche an insgesamt 61 Stellen auf. Ursprünglich erfüllten Tattoos rituelle und religiöse Funktionen. Im Laufe der Zeit dienten die mit Farbe in die Haut gestochenen Motive als Ausdruck von Protest gegen das Establishment, als Symbol für die Mitgliedschaft zu einer Gruppe oder als Zeichen der Abgrenzung.

Heutzutage sind sie aber auch ein Modetrend. „Einer Umfrage nach ist jeder fünfte junge Mensch in Deutschland tätowiert“, sagt Dr. Joachim Pfeifle, Hautarzt in Nürtingen. Grundsätzlich gilt: In Deutschland sind Tattoos bereits ab 16 Jahren erlaubt, jedoch wird die Unterschrift der Eltern benötigt.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 22% des Artikels.

Es fehlen 78%



Anzeige

Nürtingen