Anzeige

Nürtingen

Weniger Stress für Tiere

30.05.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) eröffnet ein Stress-Analyse-Labor für Nutztiere

Professorin Dr. Konstanze Krüger entnimmt eine Speichelprobe. Foto: hfwu

NÜRTINGEN (hfwu). Das Tierwohl ist ein großes Thema im Studiengang Agrarwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU). Einige Forschungsprojekte befassen sich mit dieser Thematik, im vergangenen Jahr veranstaltete die Hochschule eine Tagung dazu. Ein neues Labor befasst sich nun mit Methoden, Stress von Nutztieren zu messen, ohne ihnen zusätzlich Stress zu verursachen.

„Wir wissen längst, dass Tiere an Stress leiden. Und wenn wir von Tierwohl sprechen, spielt die Messung von Stress eine große Rolle. Fatal ist nur, wenn wir Stress bei Tieren mit den herkömmlichen Methoden messen wollen, erzeugen wir bei ihnen eine zusätzliche Belastung“, sagt Professorin Dr. Konstanze Krüger. Sie leitet das neue Labor, das mit sogenannten „non-invasiven Methoden“ arbeitet.

Viele Landwirte, Veterinäre und Forschungseinrichtungen wollen wissen, wie es ihren Tieren geht. Dazu werden üblicherweise Stresshormone gemessen: Es wird Blut entnommen, aus dem dann Stresshormone nachgewiesen werden können. Doch diese Methode allein führt schon zu erhöhtem Stress bei den Tieren.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 55% des Artikels.

Es fehlen 45%



Anzeige

Nürtingen