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Nürtingen

Schwierige Debatte am Frühstückstisch

29.04.2015, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Grünen-Bundestagsabgeordneter Matthias Gastel sprach mit Vertretern von Kirche und Hospizarbeit über die Beihilfe zum Suizid

Soll die Hilfe zum Suizid straffrei bleiben? Wie viel Verantwortung liegt bei den Ärzten? Und sollten Sterbevereine verboten werden? Gemeinsam mit Kirchen- und Hospizvertretern versuchte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel Antworten auf schwierige Fragen zu finden.

Debattierten über die Beihilfe zum Selbstmord: (von links) Jochen Schnizler, Martin Schwer, Matthias Gastel und Dörte Bester. Foto: Klemke

NÜRTINGEN. Im Herbst entscheidet der Bundestag darüber, ob eine Person gesetzlich dafür belangt werden kann, wenn sie einer anderen dabei hilft, sich selbst umzubringen. „Es ist ein persönliches Thema, das einem sehr nahegeht“, sagte Gastel. Eine eindeutige Position könne er selbst in der Debatte noch nicht beziehen.

Um sich ein Bild über den aktuellen Sachstand machen zu können, lud der Grünen-Politiker am Montagmorgen zu einem Gesprächsfrühstück in Nürtingen ein. An der Diskussionrunde nahmen Jochen Schnizler, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Hospiz Nürtingen, Dörte Bester, Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Aich-Neuenhaus, und Martin Schwer, stellvertretender Dekan des katholischen Dekanats Esslingen-Nürtingen, teil.


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