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Nürtingen

„Orte des Zuhörens“ für Menschen in Not

14.09.2011, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Caritas und Katholische Kirchengemeinde St. Johannes starten in Nürtingen niederschwelliges Hilfsangebot mit Ehrenamtlichen

„Orte des Zuhörens“ bietet der Caritasverband in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Menschen in Not ab Oktober auch in Nürtingen. In Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes stehen zweimal im Monat zehn Ehrenamtliche bereit, um sich im Gespräch der Sorgen von Mitbürgern anzunehmen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

NÜRTINGEN. Die Beratung für Menschen in persönlichen, sozialen und materiellen Notlagen geht auf den Mailänder Kardinal Carlo Maria Martini zurück, der Ende der 70er-Jahre mit den „Orten des Zuhörens“ die Geschwisterlichkeit und Solidarität in den Gemeinden beleben wollte. Für Pfarrer Martin Schwer von St. Johannes in Nürtingen ist es praktizierte Nächstenliebe, an den Notlagen, Problemen und Bedürfnissen der Menschen vor Ort, unabhängig von ihrer Herkunft und Konfession, Anteil zu nehmen.

In Deutschland nimmt die Diözese Rottenburg-Stuttgart eine Vorreiterrolle für die „Orte des Zuhörens“ ein. Ihr Caritasverband Fils-Neckar-Alb pflegt seit Jahren intensiven Kontakt mit der Mailänder Caritas Ambrosiana. Im Zuge von gegenseitigen Besuchen wurde man auf das Mailänder Projekt aufmerksam, das mittlerweile 290 solcher Angebote zählt.


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