Nürtingen

Offene Worte sind nötig

09.09.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

AK Leben präsentiert beim Welttag Suizidprävention-Programm

NÜRTINGEN (pm). Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland ungefähr 10 000 Menschen das Leben. Es sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegale Drogen zusammen. Im Landkreis Esslingen haben sich im vergangenen Jahr 50 Menschen das Leben genommen. Im selben Zeitraum starben im Landkreis 13 Menschen bei Verkehrsunfällen.

„Darüber reden kann Leben retten“ ist eine Kernaussage des Arbeitskreises Leben. Der gemeinnützige Verein berät und begleitet Menschen in Lebenskrisen und bei Selbsttötungsgefahr. Auch Angehörige, die sich Sorgen um jemanden machen oder einen nahestehenden Menschen durch Suizid verloren haben, finden beim AKL Beratung und Hilfe.

„Schwierig ist nach wie vor der Umgang mit dem Thema Suizid in der Öffentlichkeit“, weiß AKL-Geschäftsführerin Ursula Strunk. Um die Öffentlichkeit auf die Problematik der Suizidalität aufmerksam zu machen, wird alljährlich am 10. September der Welttag der Suizidprävention veranstaltet.

Der Arbeitskreis Leben Nürtingen-Kirchheim informiert am Donnerstag, 10. September, zwischen 11 und 13 Uhr vor der Volksbank über den Welttag, über die Arbeit als Beratungsstelle und über die ehrenamtliche Krisenbegleitung.

Die Beratungsstellen in Nürtingen und Kirchheim sind erreichbar unter Telefon (0 70 22) 1 92 98 und (0 70 21) 7 50 02 sowie im Internet unter www.ak-leben.de

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