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Nürtingen

Ökologischen Fußabdruck ausgemessen

28.10.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Rahmen der Nürtinger Friedenswochen ist im Gemeindehaus St. Johannes seit Dienstag, 25. Oktober, eine interaktive Ausstellung zum Thema: „Wie viel Land verbraucht mein Essen?“ zu sehen. Schüler haben die Möglichkeit, anhand ihrer Essgewohnheiten den für die Produktion dieser Nahrungsmittel entsprechenden Flächenverbrauch zu ermitteln. Überraschende Ergebnisse treten da zutage, die im Unterricht weiter aufgearbeitet werden können. Um die Ausstellung zu begleiten, hat Karen Neumeyer von „Brot für die Welt“ in Stuttgart einen Infoworkshop für Lehrer angeboten. Auch Pfarrer Martin Schwer und Mitglieder der Eine-Welt-Gruppen der St.-Johannes-Gemeinde haben sich beteiligt. Karen Neumeyer war es auch, die unter der Überschrift „Wenn das Land knapp wird, wächst der Hunger“ eine Einführung in die Thematik der Nahrungs-, Futtermittel- und Biospritproduktion und deren Folgen für die Bevölkerung gab. Agrarprodukte werden weltweit nicht nur als Nahrungsmittel, sondern als Treibstoffe und als Futtermittel verwendet. Ein Drittel der weltweiten Getreideernte geht in die Tröge und sieben Prozent als Bioethanol in die Tanks, und das, obwohl eine Milliarde Menschen hungern. Diese Flächennutzungskonkurrenz wirkt sich nachteilig auf das Weltklima und fatal für die Indianer in Argentinien aus, deren ausweglose Lebenssituation Neumeyer beschrieb. pm


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