Anzeige

Nürtingen

Nürtinger Frauengeschichtswerkstatt

20.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Freilichtmuseum in Beuren wanderten die Mitglieder der Frauengeschichtswerkstatt der Volkshochschule in Nürtingen dieser Tage auf Frauenspuren. Sie knüpften damit an das Thema ihres 2009 im Senner-Verlag erschienenen Buchs „Tagaus tagein“ an: das Leben der einfachen Nürtinger Frauen. Wie zum Beispiel dem der „Tante Helene“, deren Lädle eine der Attraktionen des Freilichtmuseums darstellt. Zum ersten Mal war der Kurs „Frauenspuren in Nürtingen“ im Jahr 2001 im Programm der Volkshochschule erschienen. Damals war beim Stadtführerlehrgang immer nur von berühmten Männern die Rede gewesen, daraufhin rief Anne Schaude interessierte Frauen auf, um mit ihnen nach Frauenspuren in Nürtingen zu suchen. Seither recherchierten insgesamt 35 Frauen in wechselnder Besetzung und wurden fündig: Mit dem Heft über Frauen, die nach Flucht und Vertreibung in Nürtingen landeten, haben sie das letzte große Thema über Frauen in Nürtingen abgeschlossen. Es ist die vierte Veröffentlichung der Frauengeschichtswerkstatt. Nach 25 Semestern will Anne Schaude (im Bild mit rotem Ordner) sich jetzt aus der aktiven Mitarbeit zurückziehen. Die Mitglieder dankten ihr, entließen sie jedoch nicht ganz: Das gesammelte Material soll in den kommenden Semestern für eine Frauenstadtführung aufbereitet werden. br

Anzeige

Nürtingen