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Nürtingen

Heilige Bäume

24.07.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pw) Bäume filtern nicht nur die Luft für uns und versorgen uns mit Lebensmitteln, sie strahlen auch Ruhe aus. Kein Wunder, dass sie in vielen Religionen etwas Heiliges sind. Die bekannteste Geschichte über einen heiligen Baum ist die von der Donareiche. Im achten Jahrhundert zog der Missionar Bonifatius durch das heutige Deutschland, um die Bewohner vom Heidentum zum Christentum zu bekehren. Als er in ein Dorf kam, dessen Bewohner hartnäckig weiter an Donar und Odin glauben wollten, schloss er eine Vereinbarung mit ihnen: In dem Dorf, vermutlich das heutige Geismar in Thüringen, stand eine Eiche, die dem Donnergott Donar gewidmet war und als eines der wichtigsten Heiligtümer der Germanen galt. Bonifatius sagte den Dorfbewohnern, dass er die Eiche fällen würde. Und wenn Donar wirklich existiere, würde er ihn ja wohl aufhalten. Bonifatius fällte die Eiche ungefährdet und das Dorf konvertierte.

Nicht ganz so glimpflich verlief die Fällung eines anderen heiligen Baumes im Jahr 1976 in Korea. Die Grenze zwischen den beiden koreanischen Staaten besteht aus der „gemeinsamen Sicherheitszone“, in der Soldaten beider Nationen und Soldaten der Vereinten Nationen unbewaffnet Wache schieben.


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